Das chinesische Horoskop wird auch als östliche Astrologie bezeichnet.
Genau wie bei dem westlichen Horoskop besteht das chinesische Horoskop aus insgesamt zwölf Tierzeichen. Die Legende besagt, dass die zwölf Tierzeichen darauf beruhen, dass Buddha alle Tiere dieser Welt zu sich zum Gespräch eingeladen hat, bevor er diese Welt verließ. Allerdings erschienen nur zwölf Tiere zu dem Gespräch. Als Lohn für ihre Mühe schenkte Buddha den Tieren jeweils ein Jahr, welches nach dem Tier benannt wurde. Die Reihenfolge wurde durch die Reihenfolge des Eintreffens der Tiere festgelegt.
Die Ereignisse der Jahre sollten jeweils von dem herrschenden Tier beeinflusst werden dürfen. Nach dem Ablauf von allen zwölf Jahren sollte die Reihenfolge stets wiederholt werden. Die chinesische Astrologie besteht seit ungefähr 5000 Jahren. Im Gegensatz zu der westlichen Astrologie, die sich nach dem Verlauf der Sonne richtet, ist bei dem chinesischen Horoskop der Mond ausschlaggebend.
Die östliche Astrologie ist ziemlich genau, weil nicht nur der Mond zur Erstellung von Horoskopen herangezogen wird, sondern auch einige andere Faktoren. Um ein persönliches Horoskop zu erstellen, benötigt der Astrologe Angaben über das zur Geburt vorherrschende Element. Im Gegensatz zur westlichen Astrologie, die nur die vier Elemente Wasser, Feuer, Luft und Erde aufzuweisen hat, besteht die chinesische Astrologie aus den fünf Elementen Metall, Wasser, Holz, Feuer und Erde. Neben diesen Elementen ist es auch wichtig zu wissen, in welchem Monat und zu welcher Uhrzeit jemand geboren wurde.
Beim chinesischen Horoskop spricht man dabei von Doppelstunden. Bei diesen Doppelstunden handelt es sich um zwei Stunden eines Tages, die aufeinander folgen und jeweils einem der zwölf Tiere zugeordnet werden. Weiteren Einfluss bei der Erstellung des Horoskops nimmt die Tatsache, ob es sich um ein Yin- oder ein Yang Zeichen handelt und ob der Betreffende in der warmen oder in der kalten Jahreszeit geboren wurde.
Anhand dieser Erhebungen ergibt sich ein komplettes Gesamtbild der Person. Die Doppelstunden können mit dem Aszendenten der westlichen Astrologie verglichen werden. Ähnlich wie beim Aszendenten nehmen die Doppelstunden nicht unerheblichen Einfluss auf den Charakter und die Eigenschaften der jeweiligen Person.